4.13.2009

:)

Es kommt immer in der Nacht. Das ist wie eine stille Kraft, die plötzlich ins Leben gerufen wird, völlig unkontrolliert- und unerwartet. Vielleicht war es der Kaffee, vielleicht die Müdigkeit oder die einfache Tatsache, dass er ein Nachtheule war. In seiner Religion war die Nacht da, nur um erlebt zu werden, mit künstlicher Licht, mit der Stille der Natur, in der Abwesenheit des Wesens. Draußen.
Natürlich war es alles eine Fiktion, natürlich gab es Leben und Menschen und Lärm die draußen auf ihn warteten, aber er kümmerte sich nicht darum und eigentlich interessierte ihm das Ganze auch nicht.
Genau das war der Punkt und heute zum ersten Mal hatte er Folgendes festgestellt: Der einzige, der entscheiden wird, ob er es durchstehen konnte oder nicht, war er selber. Er zitterte beim Schreiben. Ja, es war wirklich so. Die umbequeme Wahrheit, die für so lange Zeit verbergt geblieben war und wer weißt für viele Zeit noch verbergt bleiben hätte müssen.
Aber jetzt war es vorbei. Zumindest war die Feststellung da. Er musste natürlich noch dran arbeiten---Scheiß, nein, nicht wieder: Sich freuen Peter, sich fruen über die erreichten Ziele. Und das war ein großer Punkt worüber man sich freuen konnte. Das war ein riesiger Schritt nach vorne. Eine Revelation. Ja, weil Wunder passieren und P. auf dich hört. Nun hör dir selber an.
Und PS Feier heißt nicht nachts um 2,00 Uhr Würstchen kochen und dazu warmes Wasser trinken. Feier bedeutet davon Kenntnis zu nehmen, Licht ausmachen und gute Nacht.
Du warst derjenige der sich in all dieser Zeit abgefuckt hat.
Und du bist gleichzeitig der einzige der die ganze Zeit zu dir gestanden ist.
Du bist deine Fehler und deine Korrektur, das Beste und das Grausamste.
Du bist derjenige der sagen kann, ob du das durchhalten kann oder nicht.
Ich sage's dir: Dein Erfolg ist schon auf Nummer sicher gegangen:)- will es!!!

7.16.2008

Debatte- Andersch Alfred

Hallo , wer von Euch kennt den Autoren Alfred Andersch, seine Werke, Biographie etc. und möchte mehr davon erzählen? Alle Meinungen, Gedanken und Überlegungen sind hier mehr als willkommen!
Es geht hier um eine einen reinen Austausch von Ideen, die Daten die hier verarbeitet und moderiert werden, werden dann nicht vom Benützer des Blogges aus eigenem Zweck benutzt oder unter falschem Namen veröffentlicht. Ich wäre nur an einer Diskussionsrunde interessiert!


Buongiorno! Chi sa qualcosa dello scrittore Andersch Alfred e vorrebbe lasciare il proprio parere sull'opera dell'autore, e'ben invitato a farlo su questo blog! I dati non saranno usati per scopi privati ne'pubblicati. Si tratta di una semplice tavola rotonda.
Grazie dunque per la partecipazione!

Lydia

4.20.2008

Dem Tod ins Auge sehen


Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch habe mit ihrer unabhängig geforderten Untersuchung über den Tod Fadel Shanas darauf hingewiesen, die israelischen Soldaten haben möglicherweise den Journalisten und drei weitere Menschen gezielt beschossen. Im Moment des Anschlags berichtete der Reuters-Kameramann weit entfernt vom Ort des Angriffs über die Kämpfe zwischen palästinensischer und israelischer Armee im Gazastreifen. Die Nachrichteragentur Reuters hat inzwischen Shanas letztes Video in die Öffentlichkeit gebracht. In dem sieht man einen israelischen Panzer auf einem entfernten Hügel, als er ein Geschoss auf sein Fahrzeug abfeuerte und damit den Journalisten und Zivilisten tötete. (Bild daneben)

aus dem Italienischen übersetzt.
Originaltext unter: http://www.pipistro.blogspot.com/

4.18.2008

blutige Nachrichten aus Palästina- Journalisten unschuldige Opfer


Ich weiß, man sollte sich darüber nicht erschrecken lassen, da Zwerge und Scharlatane auch in unserer Politik einen fruchtbaren Boden gefunden haben, aber die Angebereien des amerikanischen Politiks- und Medienzirkus haben mich trotzdem vor kurzem Zeit noch in Erstaunen gesetzt, als ich über die 4.000 Teilnehmer von CUFI (Christian United for Israel) las. Es handelt sich um eine christliche Gemeinschaft , die glaubt, vom Messias verpflichtet worden zu sein, Israel in den damaligen Grenzen wieder zu bringen, sei es durch Zerstörung oder durch die Konversion zur Götzendiener. Ich schrieb u.a. darüber. Nach der folgenden, vor zwei Tagen Top-Nachricht auf Reuters.it (ich zitiere: Heute Nachmittag kamen im Gazastreifen ein Kameramann der Nachrichtenagentur Reuters und zwei andere Zivilisten durch einen anscheinend von der israelischen Armee eingeleiteten Panzerangriff ums Leben), habe ich mich entschieden, dass es die Zeit gekommen ist, die Narren zu vergessen und sich mit etwas Erstes zu beschäftigen.
Die umsichtige Anwendung von Konditionalformen im Bericht von Reuters ist verständlich: Die Nachrichtenagentur will nicht so schnell in Klauen anderer zwangsmäßigen Konkurrenten, die in der Presse oder im Internet grassieren, geraten. Nun warte ich nur darauf, dass nicht der amerikanische sondern der italienische Medienzirkus die Situation in Israel, einem Land das heute nur aus Ironie „heilig“ genannt werden kann, und deren seit fünfzig Jahre unveränderte Lage richtig betont. Tatsache ist dass der 23-jährige palästinensische Fadel Shana während der Berichterstattung über die blutigen Kämpfe im Gazastreifen von einer Panzergranate getötet wurde und dass unsere nationale Tageszeitung Corriere della Sera ungewöhlicherweise nicht der geringste Zweifel bestand zu mitteilen, dass es sich um eine israelische Rakete handelte.
Auch die Nachrichtenagentur Reuters hat in der Tat, auch wenn mit Konditionalformen, die Dynamik des Angriffs erzählt. Das Video von Shana –liest man auf der Agentur-Webseite- zeigt den Vorstoß eines israelischen Panzers, der eigene hundert Meter vom Kameramann entfernt ist. Etwa zwei Sekunden nach dem Schuss wird das Kamerabild schwarz: Fadel sei getroffen worden. Seine kugelsichere Weste war teilweise zerrissen. Selbst die Aufschrift „TV“ auf Shanas Jeep lässt keinen Zweifel: Die moralischste Armee der Welt hat wieder zugeschlagen, sie hat erneut den Namen eines anderen Journalisten und zwei ahnungsloser Zivilisten in die knappen und unaufrichtigen Statistiken der westlichen Welt über das palästinensische Massaker eintragen lassen.
Die Armee hat zugeschlagen- Ist es aber ein Wunder? Die blutige israelische Besetzung die sich noch wagt, den Namen „Verteidigungskraft“ zu tragen, und die von einer selbstmörderischen Regierungsführung durch ihren Verteidigungsschild erfolgt, dient als Beispiel für eine hinterlistige Politik und Moral, deren logische Folgen Taten wie Angriffe gegen Journalisten und Zivilisten sind. Ich erinnere daran, dass auch der italienische Journalist Raffaele Ciriello, der noch sehr selten von der bekanntesten nationalen Tageszeitungen erinnert wird, auf dieser Weise starb und ich möchte mit den geflügelten Wörtern von Benyamin „Bibi“ Netanyahu, Vorbild für Moral und Diplomatie, schließen. Sie wurden erstens von der israelischen Tageszeitungen Maariv und später von Haaretz zitiert:
We are benefiting from one thing, and that is the attack on the Twin Towers and Pentagon, and the American struggle in Iraq Ma'ariv quoted the former prime minister as saying. He reportedly added that these events swung American public opinion in our favour.
Jetzt stellt sich folgende Frage: Wenn ein ehemaliger Premier so reden kann, ohne dass ihm eine empörte Nation zum Schweigen bringt, was kann man von Jugendlichen erwarten, die sich falsche Hoffnungen gemacht haben oder die von fanatischen Gruppen überzeugt wurden, andere zu erniedrigen, belasten und töten, weil das auch dem Willen eines Ex-Premiers entspricht?

aus dem Italienischen übersetzt -Originaltext unter: http://pipistro.blogspot.com/

Auf Italienisch:
Da Ciriello a Shana, notizie dalla Palestina

Non ci sarebbe da scandalizzarsi, visto che nani e saltimbanchi della politica imperversano anche da noi, ma non era molto tempo fa che riferendomi ai quattromila partecipanti alla convention del CUFI (Christians United for Israel, quelli che hanno un "obbligo biblico" di difendere Israele fino a che non vengano distrutti o convertiti ad una forma di allucinato cristianesimo) stupivo alle fanfaronate del circo politico e mediatico americano. Scrivevo di questo, ma quando la notizia dell'ultima ora è - cito Reuters - che "un cameraman di Reuters e altri due civili sono rimasti uccisi oggi pomeriggio nella Striscia di Gaza in quello che sembrerebbe un attacco israeliano", penso che occorra lasciare da parte i buffoni e occuparsi di cose serie. A parte il condizionale, adottato prudentemente dall'agenzia internazionale per non finire immediatamente tra le grinfie scandalizzate dei servizi di informazione coatta che imperversano nella rete e sulla carta, attendo adesso che il circo - non quello americano, ma quello mediatico italiano - dia il giusto risalto alla manifestazione di quanto, da cinquant'anni, sta succedendo in quella che solo l'ironia può suggerirci ancora di chiamare terra santa. Fatto sta che Fadel Shana, 23 anni, palestinese, stava lavorando per Reuters sulle violenze in corso a Gaza ed è stato trucidato da un razzo che il nostro Corriere nazionale, con un guizzo inusitato, non stenta a definire israeliano. Dopo il condizionale in verità anche Reuters non può fare a meno di raccontare quello che è successo (e saranno fulmini e saette, da Israele, oltre ai razzi sul loro cameraman): "Le immagini riprese da Shana mostrano un carro armato israeliano, fermo a diverse centinaia di metri, che apre il fuoco. Circa due secondi dopo il colpo, il filmato si blocca: apparentemente nel momento in cui Shana è stato colpito. Il suo giubbetto antiproiettile è stato parzialmente strappato". Del resto, la scritta TV sull'auto del giornalista, non può lasciare dubbi. L'esercito più morale del mondo ha colpito ancora, trascinando il nome di un altro giornalista e due collaterali civili, nelle scarne ed ipocrite statistiche occidentali della carneficina palestinese. Le milizie hanno colpito, ma perchè stupirsi? Solo oggi un campione della sanguinaria occupazione orchestrata dalla dirigenza suicida dello stato ebraico per opera del suo braccio armato, che ancora osa chiamarsi forza di difesa, si è esibito in una prova di nanismo politico e morale del quale operazioni di tal fatta (sparare su giornalisti e civili) non possono che essere il riflesso. Ricordando quindi la medesima sorte toccata al nostro Ciriello (un nome che si sente raramente sui media di larga diffusione italiani) concludo con le alate parole di questo campione di moralità e diplomazia, Benyamin "Bibi" Netanyahu, così come riportate da Maariv e rilanciate oggi da Haaretz: "Stiamo beneficiando di una cosa e cioè dell'attacco alle Twin Towers e al Pentagono, e della lotta americana in Iraq", riferisce Maariv -aggiungendo che l'ex premier israeliano ha precisato che questi eventi "hanno fatto pendere l'opinione pubblica americana in nostro favore" ("We are benefiting from one thing, and that is the attack on the Twin Towers and Pentagon, and the American struggle in Iraq," Ma'ariv quoted the former prime minister as saying. He reportedly added that these events "swung American public opinion in our favor"). Ora, se un ex primo ministro può parlare così e non essere sommerso dallo sdegno di una nazione, che ci si può aspettare dagli adolescenti, illusi o fanatici sbattuti a umiliare, opprimere, uccidere anche per suo conto?

12.31.2007

Mr. Grueman

"Why are you limping?" I boldy asked him.
"Gout. The disease of despots," he said without a smile.
"It seemed to me that during my brief tenure here I had to adminish you more than once about the great facility for making assumptions."
"Mr. Grueman, I must thank you for schooling me so well in the art of dealing with bastards, for the world is full of them and I must deal with them every day."
"I´m sure you deal with them every day, and I haven´t decided yet whether you´re good at it."
"Now I´m an old man Dr. Scarpetta, and perhaps you think I don´t remember much about your days at Georgetown. But you might be surprised to hear that I remember you vividly because you were one of the most promising students I have ever taught.
What you did not need from me was strokes and applause.
The danger for you was not that you would lose faith in yourself and your excellent mind but that you would lose yourself, period.
And if I appeared angry with you and very hard on you, it was because I wanted to get your attention. I wanted you to get mad.
I wanted you to feel alive in the law instead of feeling only in love.
I feared you would throw a magnificent opportunity because your hormones and emotions were in overdrive. You see, we wake up one day to regret such decisions. We wake up in an empty bed with an empty day stretching before us and nothing to look forward to but empty weeks, months and years. I was determined that you would not waste your gifts and give away your power."
"These are tactics. They are the slices and spins we put on the ball, the angles and speed we use to bring about a certain necessary effect."
"Why are you saying all this to me?" I asked
"Because at this time in your life, you need to know it. You are in trouble. You are simply too proud to admit it."
(page 281, from Cruel and Unusual, Cornwell)

12.29.2007

Veto for a Colani Museum in Karlsruhe.

http://www.colani.ch/movie.html

Alkoholvergiftung

(aus "Saufen bis der Arzt kommt", die ARD Reportage)
All die betrunkenen Jungen die ins Krankenhaus geliefert werden, werden nach der Behandlung gewickelt.
Viele sind nicht ansprechbar.
Junges diabetische Kind oder sogar kleinere Kinder müssen in diesen Abenden im Krankenhaus in der Kinderstation mit voll betrunkenen Jugendlichen schlafen.
Die Polizei ist in diesem Fall eingetroffen. Die Kinder, die nicht identifiziert sind, gelten als vermisst.

Zwei Schwester versorgen in diesen Nächten bis zu 21 Patienten.
An manchen Diskos kann man sich Tequila für 50 Cent je Becher kaufen. Das reicht genug für jemanden, der 5,oo Euro Taschengeld bekommt.

(aus einer Patientin einer Rehabilitionsklinik)
Ich wusste ganz genau was die letzte Nacht passiert ist, richtig viele Scheiße, wie Vergewaltigung und alles.

(aus einem Patienten im Krankenhaus)
Ich habe meine Grenzen nicht erkannt

Die Teens treffen sich vor Aldi oder anderen Discounters, um sich was zu kaufen.

(der Diskochef)
(für 9,90 Euro kann man an dem Abend soviel trinken wie man will)
Im Grunde das ist ein All-inclusive Angebot, was man schon aus dem Urlaub seit langem kennt. Es ist ein griffiges Angebot, im Grunde nichts anderes als Zwei für Eins, was jeder weißt, der die Tankstelle auch immer macht.

Nabelschnurblut

(aus vita34.de)

Das Nabelschnurblut eines Kindes enthält Millionen besonders wertvoller Stammzellen. Es lässt sich jedoch nur einmal im Leben gewinnen- direkt nach der Geburt.
Nabelschnurblut enthält sehr viele junge Stammzellen, die für die Medizin von wachsendem Interesse sind. Ihre Vorteile: Sie sind einfach und risikolos zu gewinnen. Sie stehen im Bedarfsfall sofort zur Verfügung. Sie sind dank ihres großen regenerativen Potenzials vielseitig verwendbar.
Bereits seit über 30 Jahren werden Stammzellen in der Krebstherapie und zur Behandlungen von Störungen der Blutbildung eingesetzt. Im Rahmen von Studien hat man außerdem bereits Patienten mit Multipler Sklerose, Stoffwechselerkrankungen, Herzinfarkt oder Hirnschäden erfolgreich behandelt. Dabei gilt – je jünger die Stammzellen sind, desto besser sind die Heilungsaussichten.Der Bedarf an Stammzellen steigt. Allein das Risiko, im Alter bis zu 70 Jahren eigene Stammzellen in den heute bereits bekannten und erprobten Anwendungsgebieten zu benötigen, schätzen US-Forscher auf 1 zu 430. Die Wahrscheinlichkeit, die eigenen Stammzellen im Rahmen der Regenerativen Medizin zu brauchen, wird sogar auf 1 zu 7 geschätzt.

Das Zeitkonzept für Kinder

(aus Baby und ihre Eltern, Dez 07)

Kinder freuen sich am Hier und Jetzt, haben keine Angst vor dem Morgen. Voll und ganz versinken sie im Spiel, sind konzentriert dabei und vergessen alles, was um sie herum passiert oder was ursprünglich ihr Ziel war.
Dinge, die immer wiederkehren, geben ihnen Halt.
So positiv der Lernprozess in der Schule ist, eines geht den meisten Kindern dabei verloren: die Fähigkeit, sich völlig auf den Augenblick zu konzentrieren.
"Wenn sich ein Kind auf etwas konzentrieren kann und völlig für den Moment lebt, ist das etwas Wunderbares und keine Zeitverschwendung."
Andere Tipps:
- Fordern Sie die Kinder zu einem kleinen Wettbewerb heraus. Wer steht als Erster fertig angezogen im Flur?
- Führen Sie Rituale ein. Sie werden feststellen, die Sachen, die regelmäßig gleich ablaufen, schneller von der Hand gehen. Alles, was neu ist, nimmt immer mehr Zeit in Anspruch
- Planen Sie ausreichende Pufferzonen.

Der Fall Lukas - angeborener Herzfehler

(aus "Babys und ihre Eltern, Dez 07)

Luka kam mit einem seltenen Herzfehler zur Welt. Seine eigene Chance: Eine Operation unmittelbar nach der Geburt.
Vor der OP: Lukas Herz besitzt zwei überzählige Verbindungsstücke: eines zwischen Lungenschlagader und Herzen und eines zwischen Aorta und Lungenarterie. Folge: Nahezu das gesamte Blut fließt in den linken Vorhof zurück statt in Lunge und Körper.

Nach der OP: Die Ärzte haben das Verbindungsstück zwischen Lungenschlagader und Herz trennen, das andere bildet sich von selbst zurück. Das Blut nimmt wieder seinen normalen Lauf: von der rechten Herzkammer in die Lungenschlagader und von der Aorta in den Körper.

die häufigsten angeborenen Herzfehler bei Kindern:
- Ventrikeleseptumdefekt (Loch in der Hezscheidewand)
-Persistierender Ductur arteriosus Botalli
- Vorhofsemptumdefekt (Loch in der Herzscheidewand zwischen den Herzvorhöfen)

Mit den Händen lernen

(aus Apotheke Umschau, Dez 07)

Gestiekulieren hilft beim Lernen, zeigt eine Studie der Üniversität Rochester im US-Bundestaat New York. 90 Prozent der Schüler erinnerten sich an den Lösungsweg, aber nur ein Drittel der Sprecher.

Prospan: Hustensaft für unterwegs

Medizin

Es gibt auch Motivationspsychologen und einen Abführtee. Achte darauf, wenn dir ein Tee gebietet wird. Eine Tasse reicht´s.

Motivation

(aus Apotheke Umschau und aus "Baby und Familie, Dez. 07)
Wer sich mindestens drei Möglichkeiten überlegt, wie sich das Ziel erreichen lässt, schafft Raum für Alternativen. Die linke "rationale" Gehirnshälfte such nach einer Entweder-oder-Entscheidung. Ab drei Varianten ist sie überfordert, und die "kreative" rechte Hälfte kommt zum Einsatz.
"Wer auf Selbstregulation setzt, bekämpft seine Gefühle nicht, sondern gibt ihnen Raum und integriert sie."
Stellen Sie sich stattdessen Hindernisse vor, und überlegen Sie, wie Sie ihnen begegnen können.
"Das hatte viel mit gewachsenen Selbstvertrauen zu tun. Ich habe mir gesagt: "Es ist meine Arbeit, und sie macht mir gründsätzlich Spaß. Also versuche ich, die Freude daran auf alle Bereiche auszuweiten."
Andere Tipps:
- man muss sich überlegen, mit welchen konkreten Vorsätzen Hürden überwinden könnte und sich dementsprechend etwas vornehmen
-man braucht emotionale Unterstützung. Jedes Erfolgergebnis treibt der Mensch, weiterzumachen
-man muss seinen Körper hören und auf Muskelverspannungen, Wärme- und Kälteempfindungen achten. Die Lehre daraus lautet: Kenne diech selbst. Nimmt deine Intuition, derine Ahnung ernst.
- bei sog. mentalen Kontrastieren wird die erwünschte Zukunft bildhaft ausgemahlt.
- entscheidungfreundige Menschen sind anders als Grübler oder Zweifler überzeugt, mit den Konsequenzen einer Entscheidung leben zu können, auch wenn sich als falsch heraustellen sollte. Die Persönlichkeitspsychologie spricht von Resilienz, dem Zutrauen zu sich selbst. Wer davon ausgeht, dass er auch ein Scheitern bewältigt, kann Entscheidungen gut treffen.

Panis et circenses

Die Mega-Disco - Deutschlands grösster Tanztempel (Quelle: N24 Die Reportage; www.presseportal.ch)

Wenn Michael Vogel einlädt, dann kommen schon mal locker 5000Leute, um mit ihm zu feiern. Er organisiert gemeinsam mit Uli Wietzke so genannte Mega-Partys in Deutschlands grösster Disco, dem 8000Quadratmeter grossen Delta Music Park in Duisburg. Für die beiden und
80 Helfer ist das jedes Mal wieder eine Herausforderung. Gerade steht die Halloween-Party an. Ein Grossteil der aufwendigenDeko entsteht in Eigenregie. Riesige Monsterfiguren und Friedhöfewerden aufgestellt, den moderigen Sandboden karrt das Team des DeltaMusic Parks aus dem nahe gelegenen Wald heran. Die passenden Kostümebesorgt der aus Duisburg stammende Wietzke im Laden zweierFreundinnen: Die beiden 75 Jahre alten Damen tragen auch beimprivaten Einkaufsbummel gerne mal ihre Gruselperücken ... Dann ist es soweit. Die Mega-Party kann steigen. Jetzt geht derStress für die Party-Profis erst richtig los: Sie beruhigen dieBedienung, als 200 durstige Gäste an der Theke Schlange stehen unddas Bier zur Neige geht. Sie weisen Betrunkene und Schläger aus demClub, rufen den Krankenwagen, wenn Gäste in Ohnmacht fallen, sorgenfür Nachschub am Buffett, tauschen kaputte Scheinwerfer aus undzeigen den fertig kostümierten Zombies ihre Grabstätten ... Der Delta Music Park, Deutschlands grösste Disco. "Die ProSiebenReportage" zeigt, wie Stimmungsmacher dort für gute Laune sorgen, wasdabei schief gehen kann und wie auch brenzlige Situationen mit demnötigen Ruhrpott-Humor entschärft werden.


"Sind Sie zufrieden?" fragt der Journalist einen der Party-Profis, während er um 6.00 Uhr morgens nach einer turbolenten Nacht mit den Gehilfen Champagne trinkt. "Ja- sagt er strahlend- sehr. Das war einmalig". Am frühren Nachmittag wurden in die Disko 35,000 Euro in Wechselgeld ausgeliefert. Der Gewinn des Abends ist den Zuhörern der Sendung unbekannt, schätzungsweise incredibly high. Für den Aufbau des Zeltes auf dem Garten haben die Djs und die anderen Helfer mitgeholfen. Pro Kopf haben die Mitarbeiter 400,- Euro fest bekommen.
Die restlichen Party-Fans werden um 7,00 Uhr rausgeschmissen, es gibt noch jemand der Capirina trinkt oder auf dem Tisch schläft. Noch zwei Stunden, damit die Putzfrauen freien Raum haben, und dann wird die Kasse noch klingeln.